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FAQs (DeTeAssekuranz)

Wer ist förderberechtigt?

Der Staat gewährt die Förderung zur RiesterRente nur einem bestimmten Personenkreis. Berechtigt sind u. a.: Pflichtversicherte in der Deutschen Rentenversicherung (DRV) (z. B. Arbeitnehmer bei privaten, öffentlichen oder kirchlichen Arbeitgebern), Beamte, Richter, Berufssoldaten, Wehr- und Zivildienstleistende, pflichtversicherte Landwirte (GAL), Kindererziehende. Zudem sind Ehegatten dieser (unmittelbar) förderberechtigten Personen selbst (mittelbar) förderberechtigt – auch wenn sie selbst nicht zum (unmittelbar) förderberechtigten Personenkreis gehören. Voraussetzung ist allerdings, dass ein eigener Riestervertrag abgeschlossen wird.
Auf Grund einer gesetzlichen Neuregelung müssen ab dem 01.01.2012 mittelbar Zulagenberechtigte (nicht selbst förderfähige Ehegatten) einen jährlichen Mindestbeitrag von 60 Euro leisten.
Der Mindestbeitrag ist in einen eigenen Vertrag des mittelbar Zulageberechtigten einzuzahlen; er kann nicht auf mehrere Verträge aufgeteilt werden.
Werden die 60 Euro Mindestbeitrag nicht erbracht, liegt für dieses Jahr keine Förderberechtigung vor, und es entsteht kein Anspruch auf Zulage für den mittelbar Zulageberechtigten. Es erfolgt also keine anteilige Zulagenförderung.
Der neue Mindestbeitrag hat keine Auswirkung auf die Berechnung des Mindesteigenbeitrags für den unmittelbar Zulagenberechtigten (es gilt also weiterhin der Höchstbeitrag von 2.100 Euro).